LWS-Beschwerden und Kinderwunsch

(Nach dem Heilpraktiker Gesetz (HeilPrG) und in Anlehnung an die Entscheidung des http://www.medotrain.de/wp-content/uploads/2015/12/Oberlandesgericht-Düsseldorf-I-20-U-236_13.pdf sind Heilversprechen verboten! Hier finden Sie Beschreibungen von Behandlungen und keine Versprechen zu Heilungen)

Eine Frau Anfang 30 bat mich um Linderung ihrer Rückenbeschwerden. Bei der Untersuchung kam heraus, dass ihre LWS-Beschwerden mit einer eingeschränkten Beweglichkeit der Organe im Unterleib zusammenhingen. Die Behandlung des Unterleibs löste daraufhin die LWS-Schmerzen auf – und erfüllte ihren langjährigen Kinderwunsch.

Eine 32-jährige Kindergärtnerin, sehr groß gewachsen, kam mit Beschwerden in der Lendenwirbelsäule (LWS) in meine Leonberger Praxis für Osteopathie. Sie vermutete, dass ihre Rückenschmerzen durch ihre Arbeit mit den Kindern in gebückter Haltung und auf den viel zu kleinen Stühlen sitzend verursacht wurde. Regelmäßige Physiotherapie hatte bisher nicht helfen können. Auch relativ häufiges Einrenken konnte die Beschwerden langfristig nicht bessern.

Tastbefund zeigt Probleme im Unterleib auf

Die Anamnese brachte keine Besonderheiten zu Tage, der Sicht- und Bewegungsbefund auch nicht. Erst im Tastbefund zeigte sich eine eingeschränkte Beweglichkeit der Organe des kleinen Beckens, Druckempfindlichkeit im Bereich der Blase und des Uterus (Gebärmutter), der scheinbar auch – durch seine Aufhängung – an der LWS zog.

Erst während der Untersuchung erzählte mir die Patientin, dass sie schon seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann einen unerfüllten Kinderwunsch habe. Sie hatte bereits mehrere Hormontherapien gemacht. Dadurch hatte sie erst stark zugenommen und dann wieder massiv abgenommen. Inzwischen hatten sie den Versuch aufgegeben, schwanger zu werden. Ihre Rückenbeschwerden hatte sie jedoch nicht mit der Situation der Beckenorgane oder den unerfüllten Wunsch, schwanger zu werden, in Verbindung gebracht.

Besserung nach nur vier Behandlungen

Die Patientin kam zu vier Behandlungen. Ich bearbeitete sowohl die Strukturen, die meist für Rückenbeschwerden nach langer gebückter Arbeit verantwortlich sind, als auch verstärkt Blasen- und Uterusbeweglichkeit, die Spannungen des Beckenbodens und des Foramen Obturatum (https://de.wikipedia.org/wiki/Foramen_obturatum), die Arterien und Venen, die das kleine Becken versorgen, sowie verschiedene Nervenknotenpunkte. Die Beschwerden wurden besser. Die Patientin hatte eigentlich erwartet, am Rücken massiert zu werden und sagte nach dem vierten Mal, sie wolle jetzt erst einmal abwarten.

Und dann war sie schwanger…

Zwei Monate später kam ihr Mann zur Behandlung in meine Praxis. Seine Frau hatte gesagt, dass ich vielleicht helfen könnte, seine Nackenschmerzen zu lindern. Er ist in der IT-Branche tätig und sitzt viele Stunden täglich vor dem PC.

Ich fragte ihn nebenbei, wie es seiner Frau gehe. Er antwortete: „Danke der Nachfrage. Es geht ihr gut, sie ist in der sechsten Woche schwanger und hat keine Rückenbeschwerden mehr.“